Autor*innen Materialien:
Meine Therapieziele: Arbeitsblatt mit SMART-Methode
Therapieziele sind der Kern jeder erfolgreichen Psychotherapie. Doch viele Klient*innen kommen mit vagen Wünschen wie „Ich möchte einfach glücklicher werden" und wissen nicht, wo sie anfangen sollen.
Dieses Arbeitsblatt begleitet Klient*innen Schritt für Schritt dabei, aus dem ersten Bauchgefühl mithilfe der SMART-Methode konkrete, überprüfbare und motivierende Ziele zu entwickeln.
Das Material umfasst auf der ersten Seite eine Einführung zu Therapiezielen und der SMART-Methode mit einem Beispiel. Es enthält außerdem eine Vorlage zur Entwicklung eigener Ziele mithilfe der SMART-Methode auf Basis der eigenen Erwartungen an die Ergebnisse der Therapie.
Die Vorlage zur Entwicklung eigener Ziele ist dreifach enthalten.
Winter-Aktivitäten für Jugendliche: Ideen-Liste zur Verhaltensaktivierung
Gerade bei jugendlichen Klient*innen ist der Winter oft eine kritische Zeit. Dunkelheit, Kälte und das Drinnen-sein verstärken Rückzugstendenzen und depressive Stimmungen. Auf therapeutische Vorschläge zur Aktivierung folgt dann häufig das Argument: "Im Winter kann man doch eh nichts machen."
Dieses Arbeitsblatt zur Verhaltensaktivierung für Jugendliche im Winter setzt genau hier an und liefert die passende Antwort. Es wurde speziell für Jugendliche & Teenager entwickelt, um sie in ihrer Lebenswelt abzuholen.
Das Material beginnt mit einer jugendgerechten kurzen Psychoedukation zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen der dunklen Jahreszeit, dem Rückzug und dem Teufelskreis der Stimmung.
Es folgt eine ausgewählte Aktivitätenliste mit konkreten und ganz unterschiedlichen Ideen: Von gemütlichen Indoor-Aktivitäten bis hin zu Action im Freien. Passende Illustrationen machen das Material auch visuell ansprechend. Das Material eignet sich ideal für die ambulante Psychotherapie oder den stationären Kontext, sei es als Intervention in der Stunde oder als motivierende Hausaufgabe zur Überbrückung bis zum nächsten Termin.
Wir haben auch eine allgemeine Liste zur Verhaltensaktivierung für Jugendliche erstellt, die Jahreszeiten-unabhängig weitere Ideen aufgreift. Diese ist unter diesem Link zu finden.
Für Erwachsene haben wir unter diesem Link auch eine Liste zur Verhaltensaktivierung im Winter erstellt.
Was tun im Winter? Liste positiver Aktivitäten zur Verhaltensaktivierung
Gerade in der dunklen Jahreszeit fällt vielen Menschen der Antrieb schwer. Das graue Wetter drückt auf die Stimmung, und oft hören wir von Klient*innen Sätze wie: "Im Winter kann man ja eh nichts machen." Genau hier setzt dieses Info- und Arbeitsblatt zur Verhaltensaktivierung im Winter an. Es ist das ideale Tool gegen den "Winterblues" und saisonal abhängige Stimmungstiefs.
Das Material holt Betroffene mit einer kurzen Psychoedukation zur "Winter-Depressionsspirale" ab. Das Herzstück ist eine kuratierte Aktivitätenliste, die das Argument der Ideenlosigkeit direkt entkräftet. Die Vorschläge sind speziell für den Winter ausgewählt und beweisen: Es gibt auch bei schlechtem Wetter viele wohltuende Möglichkeiten – drinnen wie draußen. Die Ideen sind übersichtlich kategorisiert und lebensnah.
Damit die Umsetzung gelingt, schließt das Arbeitsblatt mit einer konkreten Planungstabelle. Hier legen Klient*innen verbindlich fest, welche Winter-Aktivität sie wann ausprobieren. Das Material eignet sich hervorragend als Hausaufgabe zwischen den Sitzungen, um die dunkle Zeit aktiv zu überbrücken, und ist sowohl ambulant als auch stationär eine wertvolle Ressource in der Depressionsbehandlung.
Wir haben auch eine allgemeine Liste zur Verhaltensaktivierung erstellt, die Jahreszeiten-unabhängig weitere Ideen aufgreift. Diese ist unter diesem Link zu finden.
Für Jugendliche bieten wir unter diesem Link auch eine Liste zur Verhaltensaktivierung im Winter an.
„Das nehme ich mit“ – Reflexionsarbeitsblatt zum Therapieabschluss
Dieses Arbeitsblatt ist aus meiner eigenen klinischen Tätigkeit entstanden und hat sich besonders in Abschlusssitzungen als sehr bereichernd erwiesen. Immer wieder habe ich erlebt, wie hilfreich es für Patient:innen ist, zum Ende einer stationären Behandlung noch einmal gesammelt vor Augen zu haben, was sie in dieser Zeit alles gelernt, entwickelt und für sich mitgenommen haben. Dadurch wird der Therapieabschluss bewusster gestaltet und wichtige Inhalte gehen nicht verloren.
Das Arbeitsblatt bietet eine klare, strukturierte Orientierung durch zentrale Themenbereiche der Behandlung. Es lädt dazu ein, erlernte Fertigkeiten bei Anspannung, hilfreiche Strategien für die Alltagsgestaltung, persönliche Ressourcen, stärkende Leitsätze sowie Frühwarnzeichen und individuelle Vorsorgeschritte festzuhalten. Ein übersichtlicher Notfallbereich ergänzt das Material und vermittelt zusätzliche Sicherheit.
Durch die offenen, wertschätzenden Impulse („Ich kann…“, „Ich darf…“, „Ich bin…“) entsteht Raum für Selbstwirksamkeit und eine stärkende innere Haltung. Gleichzeitig eignet sich das Arbeitsblatt gut als roter Faden für zur Schwerpunktsetzung in therapeutischen Gesprächen.
Das Material ist störungsübergreifend einsetzbar, niedrigschwellig gestaltet und sowohl für Einzel- als auch Gruppensettings geeignet. Es kann angeleitet in der Therapie oder selbstständig ausgefüllt werden und dient Patient:innen als persönlicher Anker und hilfreiche Erinnerung für die Zeit nach der Behandlung.
Verhaltensaktivierung: Die große Aktivitätenliste & Planer als Arbeitsblatt
Beim Weg aus der gedrückten Stimmung führt kaum ein Weg an positiven Aktivitäten vorbei, doch genau dieser Schritt ist für Betroffene oft schwer. Dieses Arbeitsblatt zur Verhaltensaktivierung ist ein super hilfreiches Basis-Tool, das Klient*innen genau an diesem Punkt abholt.
Das Arbeitsblatt enthält zur Einleitung eine kleine Psychoedukation zur Depressionsspirale und weshalb Aktivität der Schlüssel ist, um diesen negativen Kreislauf zu durchbrechen.
Herzstück des Materials ist eine umfangreiche Sammlung angenehmer Aktivitäten. Damit die Auswahl nicht überfordert, sind die Vorschläge übersichtlich in Kategorien sortiert. Dabei wurde bewusst auf veraltete Klischees verzichtet: Die Ideen sind modern, lebensnah und zeitgemäß, sodass sich Klient*innen im heutigen Alltag wirklich wiederfinden.
Damit es nicht bei der bloßen Absicht bleibt, schließt das Arbeitsblatt mit einer konkreten Planungstabelle ab. Hier wird verbindlich festgelegt, was genau wann umgesetzt wird. Das Material eignet sich hervorragend als Hausaufgabe zur Überbrückung zwischen den Sitzungen und ist sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting und ist insb. in der Behandlung von Depressionen eine wertvolle Ressource.
Wochenprotokoll / Wochenplan – Variantenset
Dieses Wochenprotokoll Variantenset ermöglicht die Erfassung von Verhalten, Stimmungen, und Tagesstruktur deiner Klient*innen. Die Klient*innen können täglich eintragen, wann Sie aufgestanden und schlafen gegangen sind, was sie den Tag über gemacht haben, und wie ihre Stimmung den Tag über durchschnittlich war. So lassen sich Zusammenhänge von Verhalten und Stimmung erkennen und es entsteht ein Überblick über die aktuelle Tagesstruktur. Durch die vier verschiedenen Varianten kannst du das passende Protokoll für deine Klient*innen wählen.
Hilfreich ist hierbei, dass der Wochentag frei eingetragen werden kann. So kann man auch mitten in der Woche mit dem Protokoll anfangen, ohne dass Lücken entstehen.
Es sind vier verschiedene Wochenplan-Versionen in dem PDF zu finden. Je nachdem wie detailliert der Wochenplan ausgefüllt werden soll, kann man sich die passende Seite ausdrucken.
Die 4 psychischen Grundbedürfnisse (Grawe) – Erklärkarten
Diese Bildkarten visualisieren die vier psychischen Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe. Die Karten können selbst ausgedruckt und in den Einzel – oder Gruppensitzungen einfach auf den Boden oder den Tisch gelegt werden. Gemeinsam mit den Patient*innen kann man dann die Grundbedürfnisse (Bindung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwert. Lustgewinn und Unlustvermeidung) durchgehen und besprechen. Die Patient*innen können auf eine Karte zeigen, darüber sprechen, was sie sehen und fühlen, und so viel leichter reflektieren, welche Bedürfnisse bei ihnen erfüllt sind und welche nicht.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Sitzungen deutlich lebendiger werden, wenn Patient*innen nicht nur zuhören, sondern auch etwas vor Augen haben, worauf sie schauen können. Die Bilder regen zum Nachdenken an und helfen dabei, dass die Aufmerksamkeit nicht abschweift.
Das Deckblatt enthält ein paar vertiefende Reflexionsfragen, die helfen können, das Gespräch zu strukturieren. Die Karten können in verschiedenen Größen ausgedruckt werden. Auf der letzten Seite des Dokuments sind alle Karten in kleinerem Format abgebildet, falls man sie kleiner haben möchte. Man kann die einzelnen Karten dann einfach ausschneiden.
Fragen-Sets zur Selbstreflexion
Sich selbst zu verstehen, ist die Vorrausetzung für Veränderung. Regelmäßige Selbstreflexion hilft, Muster zu erkennen und Gefühle einzuordnen. Doch für viele Klient*innen ist der Anfang schwer: Sie sitzen vor einem leeren Blatt und wissen nicht, worüber sie schreiben sollen.
In diesem Arbeitsblatt finden Klient*innen verschiedene Fragen-Sets, die sie ausschneiden und in ihr persönliches Notizbuch kleben können. Alternativ können Klient*innen sich verschiedene Fragen aus den Fragen-Sets raussuchen und sich ihre eigene Fragenliste zusammenstellen. Das Arbeitsblatt lässt sich individuell unterschiedlich nutzen.
Die Fragen-Sets decken folgende Themenbereiche ab: Dankbarkeit, Gefühle, Verhalten, Selbstfürsorge, Ressourcen, & Grübeln. Klient*innen können zudem eintragen, wann und wie oft sie sich mit den Fragen beschäftigen möchten.



